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Deutscher Immobilienmarkt: Preiswachstum verliert Ende 2025 an Dynamik

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Zum Jahresende 2025 hat sich der Preisanstieg auf dem deutschen Immobilienmarkt spürbar abgeschwächt. Während die Preise für Eigentumswohnungen leicht nachgaben und Einfamilienhäuser nur moderat zulegten, nahm die Zahl der Immobilientransaktionen in allen Marktsegmenten weiter zu. Das geht aus dem aktuellen Update des GREIX-Kaufpreisindex hervor, einem Gemeinschaftsprojekt der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte und des Kiel Institut für Weltwirtschaft. Der GREIX-Kaufpreisindex bildet die Preisentwicklung in 24 deutschen Städten und Regionen ab.

„Die Preisentwicklung verliert an Dynamik. Die Wachstumsrate flacht ab, das heißt die Preise steigen weiterhin, jedoch weniger stark“, erläutert Jonas Zdrzalek, Projektleiter des GREIX am Kiel Institut für Weltwirtschaft. Zugleich nehme die Marktaktivität zwar weiter zu, allerdings mit geringerer Geschwindigkeit.

Im Quartalsvergleich sanken die Preise für Eigentumswohnungen um 0,3 Prozent. Inflationsbereinigt entsprach dies einem Rückgang von 0,6 Prozent. Einfamilienhäuser verteuerten sich nominal um 0,8 Prozent, real um 0,4 Prozent. Deutlich stärker fiel der Anstieg bei Mehrfamilienhäusern aus: Hier legten die Preise um 4,0 Prozent zu, inflationsbereinigt um 3,7 Prozent.

Gegenüber dem Vorjahresquartal zeigt sich insgesamt nur noch ein leichter Preisanstieg. Eigentumswohnungen verteuerten sich um 1,5 Prozent, Einfamilienhäuser um 1,6 Prozent. Damit lagen die Preise zwar weiterhin über dem jeweiligen Vorjahresniveau, blieben jedoch unter der allgemeinen Inflationsrate von rund 2,2 Prozent. Real betrachtet sanken die Preise in diesen beiden Segmenten somit leicht. Mehrfamilienhäuser verzeichneten dagegen mit einem Plus von 4,8 Prozent nominal und 2,6 Prozent real einen klaren Zuwachs.

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von wpservice
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